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PFLANZENLEXIKON

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Kräuter mehrjährig Lippenblütler: Salbei 

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Kräuter mehrjährig Lippenblütler: Salbei

Beipflanzung

Lilien
glyphicon <%# Eval("Title") %> Vorkultur: Von Februar bis April
glyphicon <%# Eval("Title") %> Aussaat: Von April bis Anfang August
glyphicon <%# Eval("Title") %> Pflanzung: Bei Vorkultur: 4 Wochen nach Vorkultur, bei Kauf: April
glyphicon <%# Eval("Title") %> Abstand: 30,0 – 45,00 cm Hängt von der Pflanzesorte ab
glyphicon <%# Eval("Title") %> Ernte: Jahr 1: Bei Vorkultur: 8 Wochen nach Vorkultur, bei Aussaat: 8 Wochen nach Aussaat, bei Pflanzung: 6 Wochen nach Pflanzung. Nicht vor Mai und nicht nach Oktober, Jahr 2: Von Mai bis Oktober
glyphicon <%# Eval("Title") %> glyphicon <%# Eval("Title") %> Standort: sonnig, Halbschatten, geschützter Standort, Hängt von der Pflanzensorte ab.
glyphicon <%# Eval("Title") %> Die mehrjährigen Kräuter mögen nicht, wenn sie jedes Jahr neue Nachbarn bekommen.
garten feinde

 

Die mehrjährigen Kräuter, die hier dargestellt wurden, haben überwiegend einen hohen Platzbedarf.

  • Majoran:
    ist eine Gewürz- und Heilpflanze mit kleinen, sattgrünen, ovalen Blättern, die etwa bis zu 80 cm hoch wird.
  • Oregano:
    ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die eine Wuchshöhe von 20 bis 70 cm Zentimeter erreicht.
    Besonders gut harmoniert Oregano mit Salbei und Bohnenkraut.
  • Rosmarin:
    ist ein immergrüner, buschiger aromatisch duftender Strauch, der eine Höhe bis zu 2 Meter erreichen kann.
  • Salbei:
    ist ein Halbstrauch. Er wird 60 bis 80 cm hoch.
    Salbei hält die Raupen, Läuse und Schnecken ab.
  • Thymian:
    wächs als Halbstrauch oder Strauch.
    Für den Freilandanbau wird vorweigend Thymus vulgaris, der Echte Thymian, verwendet. Die nicht ganz frostharten Sorten Zitronen-Thymian und Orangen-Thymian zeichnen sich durch besonderen und feinen Geruch aus.
    Thymian verträgt sich nicht mit Majoran.

 

  • Majoran:
    vollsonniger Standort mit gut aufgelockertem, wasserdurchlässigem guten Gartenboden.
    Anbaupause an einem Standort: drei bis vier Jahre.
    Man braucht kein ganzes Beet mit Majoran zu bepflanzen, sondern man baut Majoran nur an einem Fleckchen an und zieht das nächste Jahr ein Stück weiter.
  • Oregano:
    warmer, sonniger Standort mit durchlässigem und eher trockenem Boden.
  • Rosmarin:
    warmer, vollsonniger, geschützter Standort mit trockenem, sandigem, kalkhaltigem Boden.
  • Salbei:
    warmer, halbschattiger, windgeschützter Standort mit kalkhaltigem, sandigem Lehmboden.
  • Thymian:
    warmer, vollsonniger Standort mit lehmig-sandigem und kalkhaltigem Boden.
Tipp:
Eine Kiesschicht um die Pflanze herum dient als Wärmespeicher.

 

  • Majoran:
    lässt sich durch Aussaat von Samen vermehren.
  • Oregano:
    Vermehrung durch Stecklinge, Wurzelausläufer oder Samen.
    Oregano ist ein Lichtkeimer; die Samen leicht andrücken, nicht mit Erde abdecken.
  • Rosmarin:
    lässt sich über Samen, Stecklinge oder Ableger vermehren.
    Aufgrund der langen Entwicklungszeit von Rosmarin empfiehlt sich eine Vermehrung mit Samen nicht.
    Vermehrung über Stecklinge:
    einen 10 cm langen Zweig etwa 4-5 cm tief in sandige Erde stecken und mäßig befeuchten.
  • Salbei:
    lässt sich über Samen, Stecklinge oder Ableger vermehren.
  • Thymian:
    wird über Samen oder Stecklinge vermehrt. Vermehrung mit Hilfe von Stecklingen:
    • Leicht verholzte Triebspitzen von ca. 8-12 cm Länge abschneiden
    • Die abgeschnittenen Triebspitzen im Abstand von etwa 5 cm in Substrat 3-5 cm tief einstecken.
    • Das Substrat mit den Stecklingen gut andrücken
    • Den Anzuchtbehälter mit Folie abdecken und hell und warm bei 20-25°C aufstellen.
    • Das Substrat gut feucht halten.
    • Wenn die Stecklinge die Wurzel gebildet haben, können sie dann in grösseren Töpfen weiter kultiviert werden.

 

 

 

Pflanzen, die sich gut für den Anbau im nächsten Jahr eignen:

(keine Angabe)

 

Folgende Pflanzen sollten in den folgenden Jahren nicht gepflanzt werden:

Wieviele Jahre: Nicht pflanzen:

 

  • Majoran:
    Wintermajoran ist bis minus 20 Grad winterhart. Der junge Majoran benötigt im ersten Winter einen Winterschutz.
  • Oregano:
    Winterschutz ist bei extremen Temperaturen vorteilhaft.
  • Rosmarin:
    benötigt einen Winterschutz.
  • Salbei:
    kann in milden Lagen im Freien, mit einer Schicht Laub oder mit einigen Tannenzweigen abgedeckt, überwintern.
  • Thymian:
    Der Echte Thymian ist winterhart.
    Die nicht ganz frostharten Thymiansorten mit einer dicken Schicht Laub oder mit einigen Tannenzweigen abdecken. sorgen.

 

  • Majoran:
    - regelmäßig bewässern vor allem im Jungstadium, aber Staunässe unbedingt vermeiden.
    - regelmäßig Unkraut jäten.
  • Oregano:
    Nur wenig gießen und düngen (im Frühjahr etwas Kompost unter den Boden mischen).
    Alte Triebe im Frühjahr dicht über dem Boden abschneiden.
  • Rosmarin:
    Nur wenig gießen und düngen.
  • Salbei:
    im Frühjahr, vor dem Blühen, zurückschneiden.
    Den Salbeistock nach den Spätsommer nicht mehr zurückschneiden und nicht mehr düngen.
  • Thymian:
    Für den Freilandanbau wird vorwiegend Thymus vulgaris, der Echte Thymian, verwendet.
    • Nur wenig gießen und düngen
    • Jäten der Unkräuter besonders wichtig solange die Pflänzchen sehr klein sind.
    • Im zweiten und dritten Jahr die Pflanzen im Frühjahr vor den Austrieb auf eine Schnitthöhe von 4-6 cm zurückschneiden. .
    • Tipp:
      Mit Mulchfolienanbau (Pflanzen in Mulchflies) wird das Unkrautproblem weitgehend gelöst.

 

  • Majoran:
    Schädlinge: Blattläuse, Bodenraupen
    Bekämpfungsmaßnahmen: angefressene und befallene Stellen großzügig entfernen.
  • Oregano:
    Schädlinge: Nematoden
  • Thymian:
    Schädlinge: Blattläuse, Raupen, Nematoden
    Krankheiten: Vorbeugungsmaßnahmen: Fruchtfolge beachten.

 

  • Majoran:
    kann am besten während der Blütezeit, die meist etwa 12 Wochen nach dem Aussaat beginnt und etwa 8 Wochen andauert, geerntet werden, da in dieser Phase die Pflanze ihr bestes Aroma besitzt.
  • Oregano:
    ist am würzigsten kurz vor der Blüte.
    Beim Ernten kann die Pflanze bis auf etwa zehn Zentimeter Höhe zurückgeschnitten werden.
    Die jungen Blätter können ständig geerntet werden.
  • Rosmarin:
    Blätter und Triebspitzen laufend ab Sommer bis in den Herbst hinein ernten.
  • Salbei:
    Ernte ist außerhalb seiner Blütezeit am besten.
    Die Blätter können frisch über das ganze Jahr geerntet werden.
  • Thymian:
    Blätter und Triebspitzen laufend von Vollfrühling bis Spätherbst ernten.

 

  • Majoran :
    kann man 3 bis 4 Tage im Kühlschrank lagern.
    Majoran kann man trocken. Zum Trocknen die ganzen Triebe über Kopf aufhängen.
    Getrockneten Majoran dunkel und kühl lagern. Getrocknet ist er bis zu mehreren Jahren haltbar.
    Man kann ihn einfrieren. Zum einfrieren den Majoran grob hacken und in Eiswürfelbehälter geben und einfrieren.
  • Oregano:
    behält getrocknet sein Aroma bis zu einem Jahr, wenn er luftdicht und dunkel gelagert wird.
  • Rosmarin:
    behält sein Aroma bis zu einem Jahr, wenn er luftdicht und dunkel gelagert wird,
    lässt sich gut trocknen, einfrieren, einlegen in Essig oder Öl.
  • Salbei:
    Frische Blätter am besten mit Öl bestreichen, schichtweise zwischen Folie legen und einfrieren.
  • Thymian:
    lässt sich einfrieren, trocknen, in Öl einlegen.
    Frischer Thymian, im Kühlschrank aufbewahrt, verliert schnell sein Aroma.

 

  • Majoran:
    Majoran hat einen pikant-bitteren Geschmack.
    Mit ihm werden Kartoffeln, Wurst, Hackfleisch, Leber und Gänsebraten gewürzt.
    Passt gut zu Bohnen, Karotten und Pilzen.
  • Oregano:
    wird als Gewürz für Fleisch- und Gemüsegerichte, Suppen, Pizzen und Soßen verwendet.
  • Rosmarin:
    getrocknet oder frisch eignet er sich für alle Fleischarten, für Fisch, Tomatensalate und Bohnen.
  • Salbei:
    Es gibt verschiedene Salbeiarten, die in der Küche Verwendung finden, u.a.:
    Der Echte Salbei, der zum Würzen von Fleisch- und Fischgerichten verwendet wird, der Muskatellersalbei, der ausgesprochen aromatisch ist, der Dalmatinische Salbei, der als Gourmet-Salbei gilt, der Ananassalbei, der als Garnierung für Desserts verwendet wird.
    Salbei passt außerdem zu fettem Fisch, Gemüse, Pilzen, Saucen und Marinaden.
    Die Blätter des Salbei enthalten ein ätherisches Öl, das das Wachstum von Bakterien, Viren und Schimmelpilzen verhindert.
    Die getrockneten Blätter werden als Tee zubereitet.
    Tipp:
    Salbeitee lindert Halsschmerzen und hat sich als Gurgelmittel bewährt.
  • Thymian:
    wird als Gewürzpflanze in der Küche und als Heilpflanze verwendet.
    Er schmeckt gut zu Fleischgerichten und zu Fisch, und Thymiantee tut gut bei einer Erkältung.

 



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